Ein Fotobuch vom Baby zu erstellen, macht mehr Arbeit, als man denkt. Welche Fotos nimmst du aus den Tausenden auf deinem Handy? Bei welchem Anbieter bestellst du? Was kostet das? Und wie sorgst du dafür, dass du es wirklich fertig machst?
Unten findest du die bekanntesten Anbieter, eine Vorgehensweise, die funktioniert, und den Grund, warum immer mehr Eltern das Jahr erst digital festhalten. Das Fotobuch ist danach viel weniger Arbeit.
Fotos auf dem Handy sind noch kein Erinnerungsbuch
Handys gehen kaputt, werden geklaut oder laufen voll. iCloud und Google Fotos fangen das auf, bleiben aber Speicher ohne Geschichte.
Ein Fotobuch kann dein Kind später selbst aus dem Regal nehmen. Viele Eltern machen eins pro Jahr: ein Fotobuch vom ersten Jahr, von der Kita-Zeit, von der Grundschule.
Der Haken: Ein Fotobuch kostet Zeit. Im Schnitt sitzen Eltern 3 bis 8 Stunden daran, verteilt auf Fotos aussuchen, Texte schreiben und Seiten gestalten.
Die bekanntesten Anbieter für ein Babyfotobuch
Anbieter gibt es viele. Diese Namen hört man von Eltern in Deutschland am häufigsten:
CEWE. Der bekannteste Name für Fotobücher in Deutschland. Umfangreiche Gestaltungssoftware, viele Möglichkeiten zum Anpassen, gute Druckqualität. Bestellen kannst du online oder in vielen Fotoläden.
dm-Fotoparadies. Der Fotoservice von dm. Günstig, zuverlässig, und du kannst online bestellen und in der Filiale abholen. Gut für einfache Bücher.
Rossmann Fotowelt. Ähnlich wie bei dm: online gestalten, bequem in der Filiale abholen, oft mit Aktionen.
Pixum. Ein großer Online-Anbieter mit vielen Formaten, Papiersorten und Vorlagen.
Photobox. Gute Qualität und eine praktische App, mit der du das Buch direkt auf dem Handy gestaltest.
Preise und Rabatte ändern sich ständig. Vergleich am besten direkt auf den Websites, bevor du bestellst.
Wie viele Fotos du brauchst
Ein Standard-Fotobuch mit 20 Seiten (A4 quer) fasst je nach Layout meist 40 bis 80 Fotos. Ein Buch über das erste Babyjahr hat meist 40 bis 60 Seiten, also etwa 100 bis 150 Fotos.
Genau da hakt es. Die meisten Eltern haben Tausende Fotos auf dem Handy, ganz ohne Ordnung. Wenn du schon im Laufe des Jahres für jeden Monat einen eigenen Ordner anlegst, sparst du dir hinterher eine Menge Sucherei.
Schritt für Schritt zum Babyfotobuch
- Sammle deine Fotos nach Zeitabschnitt. Erste Woche, erster Monat, erstes Lächeln, Meilensteine. Sortiere sie chronologisch.
- Such pro Abschnitt die besten 10 bis 15 Fotos aus. Achte auf Abwechslung: Nahaufnahmen, Aufnahmen mit mehr Umgebung, Stimmung, lustige Momente.
- Wähl eine Vorlage deines Anbieters. CEWE, dm und die anderen haben Baby-Themen, das spart viel Zeit.
- Ergänze kurze Texte oder Daten. Geburtsgewicht, erster Schritt, erstes Wort. Kleine Details machen das Buch persönlich.
- Prüf die Bildqualität. Deine Fotos sollten in Druckgröße mindestens 300 dpi haben. Zu kleine Fotos werden unscharf.
- Bestellen und abwarten. Die meisten Anbieter liefern innerhalb von etwa einer Woche.
Wer das ganze Jahr festhält, hat es beim Fotobuch viel leichter
Eltern, die mit einem Fotobuch anfangen, bleiben oft an derselben Frage hängen: Wann war was? Wann genau kam das erste Lächeln? Wie alt war sie auf dem Foto im Garten?
Wenn du übers Jahr ein digitales Tagebuch führst, schlägst du es einfach nach. Fotos direkt im Moment mit Datum und Notiz zu speichern, ergibt am Jahresende einen chronologischen Überblick, mit dem du sofort arbeiten kannst.
Eine App wie Ouderliefde funktioniert genau so: Du baust eine private Zeitleiste mit Fotos, Meilensteinen und Notizen auf. Die Fotos kannst du für einen Fotobuch-Anbieter exportieren. So verbindest du das bequeme Festhalten im Alltag mit dem schönen Ergebnis eines gedruckten Fotobuchs.
Die Zeitleiste in der App wächst mit deinem Kind weiter. Die Jahre nach dem ersten Fotobuch sind also schon nach Datum sortiert und bereit.
Wie andere Eltern Erinnerungen aufbewahren, liest du in unserem Artikel über Babytagebuch auf Papier oder digital. Oder schau dir unseren Vergleich der besten Babytagebuch-Apps an.
Typische Fehler beim Fotobuch
Zu lange warten. Viele Eltern nehmen sich vor, das Fotobuch „zum ersten Geburtstag“ zu machen, und fangen erst dann mit dem Sortieren an. Dann musst du dich durch 10.000 Fotos wühlen. Fang so früh wie möglich mit der Auswahl an.
Zu viele Fotos unterbringen wollen. Ein Fotobuch mit 200 Seiten wird unübersichtlich und richtig teuer. Sei streng: Qualität vor Menge.
Gar keinen Text schreiben. Ein Foto deines Babys mit drei Monaten sagt ohne Zusammenhang wenig. Schreib Daten und kurze Notizen dazu. In zehn Jahren sind genau diese Details unbezahlbar.
Fotos in schlechter Qualität nehmen. Screenshots aus WhatsApp oder Instagram haben für den Druck oft eine zu geringe Auflösung. Nimm immer die Originalfotos direkt aus Kamera oder Handy.
Was kostet ein Fotobuch vom Baby?
Als grobe Richtwerte:
- Kleines Format (etwa 15×15 cm, 20 Seiten): ungefähr 10 bis 20 €
- Standardformat (A4, 40 Seiten): ungefähr 25 bis 50 €
- Großformat (A3, 60 Seiten): ungefähr 50 bis 100 €
Die Anbieter haben regelmäßig Aktionen und Gutscheine. Wenn du nicht unter Zeitdruck bist, lohnt es sich, darauf zu warten.
Ouderliefde kostenlos ausprobieren
Du willst das ganze Jahr ohne Aufwand festhalten, damit sich dein Fotobuch am Jahresende fast von selbst ergibt? Jedes neue Ouderliefde-Konto startet mit 7 Tagen Premium gratis (sonst 5,49 €/Monat), ganz ohne Zahlungsdaten.
Hier geht es los: Kostenloses Konto erstellen →.